Tannheimer Tal in Zahlen:
Orte: Tannheim, Zöblen, Jungholz, Schattwald, Grän, Haldensee, Haller, Nesselwängle
Einwohner: ca. 2700
Fläche: 126 km²
Seehöhe: ca. 1.050 - 1.140 Meter ü. d. Meer
Seen: Haldensee, Vilsalpsee, Traualpsee

Quellenangabe: © Bundesamt für Kartografie und Geodäsie, Frankfurt am Main, 2009
Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichkeitmachung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.
(1) Tannheim - Zugspitzblick (1.300 m)
Von Tannheim zum Ortsteil Berg, dann auf dem Forstweg 81 durchs Lohmoos zum
Gasthof Zugspitzblick
oder vom Ortsteil Berg auf dem nordwärts führenden Weg 84 bis unterhalb des Einstein
und bei der Steinswand links auf den Weg 83 abbiegen.
Auf diesem Weg bis zum Forstweg Weg 81 im Lohmoos und weiter zum Gasthof Zugspitzblick,
wo eine ausgiebige Rast auf der Sonnenterasse angesagt ist.
Auf der Fahrstraße und Wirtschaftswegen von Zöblen zurück nach Tannheim.
|
Hinweg:
ca. 1 1/2 Std.
Rückweg:
ca. 1 Std.
|
(2) Rundwanderung Tannheimer Tal
Der Rundwanderweg ist gesondert ausgeschildert und verbindet bei einer Länge von über
5o km die 5 Hauptorte miteinander.
Bei dieser Streckenlänge bietet es sich an, die Runde in mehrere (3 bis 4) Tagesetappen
einzuteilen.
Bei Beginn in Tannheim wandert man auf der Nordseite des Neunerköpfles herum Richtung
Haldensee,
weiter am Südufer des Sees entlang (ggf. Warnhinweise bzgl. Lawinengefahr beachten) über
Schmitte bis kurz vor die Abzweigung nach Rauth.
Nun überquert man die Straße, biegt nach Nesselwängle ab und wandert oberhalb
des Ortes nach Haller, dann am nördlichen Ufer des Haldensees entlang nach Grän,
von hier auf der Sonnenseite des Tales nach Zöblen.
Von Zöblen aus über Kappl nach Rehbach.
Danach westlich der Vils nach Schattwald und südlich an Zöblen
vorbei zurück nach Tannheim.
|
Mehrere Tagesetappen
|
(3) Rundwanderung Vilsalpsee (1.165 m)
Ein Spaziergang um den Vilsalpsee gehört zu den schönsten Ausflügen
im Tannheimer Tal und ist gerade für wenig geübte Wanderer und für
Familien mit Kindern oder Kinderwagen geeignet.
Am Nordufer wartet sogar ein Ruderbootverleih oder ein Bad im kühlen Nass auf
den tatendurstigen Besucher.
Der von Bergen umrahmte tiefblaue See liegt idyllisch inmitten eines Natur- und
Vogelschutzgebietes und ist ab Mitte Mai schneefrei.
Für Privatautos ist die Zufahrt nur morgens bis 10 Uhr und nachmittags ab 17 Uhr
gestattet.
Von Tannheim aus führt eine geteerte Straße zunächst immer nach Süden.
Nach etwa 2 1/2 Kilometern geht es rechts hinein in einen Waldweg, über eine kleine
Holzbrücke und immer weiter auf einem Damm an der Vils entlang bis zum Ufer des Sees
(ca. 1 Std.)
Hier wartet ein erster Blick auf den See mit einem faszinierenden Bergpanorama.
Die beiden Gaststätten Restaurant Vilsalpsee mit großer Sonnenterrasse
(auch im Winter geöffnet) und
die etwas kleinere Fischerstube (Mo. Ruhetag) verlocken zur Einkehr.
Der ebene Rundweg um den See herum dauert einschließlich eines Abstechers zum 400 m
hohen Berggaicht-Wasserfall am Talende ca. 1 1/2 Std..
Im schmaler werdenden Ende des Tales kann sich der Wanderer bei einer Brotzeit auf der
bewirtschafteten Vilsalpe für den weiteren Weg stärken.
Wieder zurück am Eingang des Tales im Norden besteht die Möglichkeit, mit
Pendelbus, Pferdekutsche oder dem Bimmelzug "Alpenexpress" den Weg nach Tannheim
zurückzulegen.
|
Gehzeit ca. 3 1/2 Std.
|
(4) Neunerköpfle (1.864 m) - Usseralpe
Von Tannheim Auffahrt mit der Gondelbahn zum Neunerköpfle
und Aufstieg zum Gipfelkreuz (größtes Gipfelbuch der Alpen).
Von hier aus Abstieg zur Usseralpe auf dem Weg 33
Weiterer Abstieg nach Schmieden, Weg 30 oder Weg 30a
und zurück nach Tannheim.
|
Gehzeit ca. 2 1/2 Std.
|
(5) Neunerköpfle - Landsberger Hütte (1.810 m)- Vilsalpsee
Von Tannheim Auffahrt mit der Gondelbahn zum Neunerköpfle.
Dann auf Weg 31 zur Strindenscharte, weiter auf dem Saalfelder Höhenweg 421 vorbei an der
Gappenfeldalpe
(nach der Gappenfeldscharte besteht die Möglichkeit eines kurzen Anstiegs zum Schochen (Schochenscharte), Weg 421 a ca. 1/4 Std.),
weiter rund um die Lache zur Landsberger Hütte, ca. 3 Std.
In oder vor der sehr gut besuchten Hütte ist eine ausgiebige Rast angesagt.
Abstieg steil (Kettensicherung vorhanden) am Traualpsee vorbei zum Vilsalpsee, Weg 425, ca. 1 1/2 Std.
Vom Vilsalpsee nach Tannheim, ca. 1 Std.
Ab Vilsalpsee Rückfahrt möglich mit dem
Bus, "Alpen-Express" oder einer Pferdekutsche.
Achtung: Der Weg 31 zwischen Neunerköpfle und Strindenscharte wies 2007 einige Erosionserscheinungen (Rinnen) auf,
an mehreren Stellen ist Trittsicherheit erforderlich. Evtl. muss man einen Umweg über die obere
Strindenalpe in Kauf nehmen.
|
Gehzeit: ca. 5 1/2 Std.
|
(6) Einstein (1.867 m)
Von Tannheim zum Ortsteil Berg, von hier auf dem Weg 84 und 84a in ca. 2 1/2 Std. zum Einstein.
Abstieg auf derselben Strecke nach Tannheim.
|
Gehzeit ca. 4 1/2 Std.
|
(7) Sulzspitze (2.084 m)
Von Tannheim Auffahrt mit der Gondelbahn zum Neunerköpfle.
Dann auf Weg 31 zur Strindenscharte, weiter auf dem Saalfelder Höhenweg Nr. 421 Richtung Gappenfeldalpe
in ca. 1 1/2 Std.
Kurz vor der Gappenfeldalpe Aufstieg zur Sulzspitze Weg 421b ca. 3/4 Std.
Dieselbe Strecke wieder zurueck zum Saalfelder Höhenweg ca. 1/2 Std.
Dann zur Gappenfeldalpe und steiler Abstieg auf dem Weg 34 bis zur Verbindungsstraße
zwischen Tannheim und
Vilsalpsee und auf dieser zurück zum Ausgangspunkt in Tannheim (ca. 2 Std.).
Achtung: Der Weg 31 zwischen Neunerköpfle und Strindenscharte wies 2007 einige Erosionserscheinungen (Rinnen) auf,
an einigen Stellen ist Trittsicherheit erforderlich. Evtl. muss man einen Umweg über die obere Strindenalpe in Kauf nehmen.
|
Gehzeit ca. 4 3/4 Std.
|
(8) Gessenwangalm - Sonnenalm (1.818 m) - Füssener Jöchle (1821 m)
Von Grän an der Burgschenke auf dem Weg 7 in Richtung
Adlerhorst und auf dem Weg 413 weiter zur Gessenwangalm (ca. 1 3/4 Std.)
Dann weiter zur Sonnenalm
und Füssener Jöchle (ca. 1 1/4 Std.).
Vom Füssener Jöchle hat man eine herrliche Aussicht auf die umliegende Bergwelt.
Mit Hilfe einer drehbaren "Zieleinrichtung (Kimme/Korn)" und einer mit den Namen der
Berggipfel beschrifteten Skala kann man von hier aus auch den einzigen 3tausender der
nördlichen Kalkalpen die Parseier Spitze ausmachen. Tolle Idee.
Abfahrt mit der Gondelbahn von der Sonnenalm nach Grän.
|
Gehzeit ca. 3 Std.
|
(9) Bad Kissinger Hütte (1.788 m)
Von Grän mit der Gondelbahn zur Sonnenalm.
Dann den Tannheimer Höhenweg Weg 414
durch das Sebental zur Bad Kissinger Hütte
am Aggenstein (ca. 2 Std.)
Abstieg in die Enge auf dem Weg 411, ca. 1 3/4 Std. und zurück über Lumberg nach Grän (ca. 3/4 Std.).
|
Gehzeit ca. 4 1/2 Std.
|
(10) Krinnenspitze (2.002 m)
Von Nesselwängle aus mit dem Sessellift zur Krinnenalpe.
Aufstieg auf dem Alpenrosenweg zur Nesselwängler
Edenalpe 3/4 Std. und weiter zum Gipfel Weg 14 in ca. 1 1/4 Std.
Abstieg: Auf dem Weg 14 / 18 zur Gräner Ödenalpe und zurück zur
Nesselwängler Edenalpe. Schließlich
auf dem Forstweg 16 und Alpenrosenweg zurück (Weg 14) zur Krinnenalpe, ca. 1 1/2 Std.
Von dort mit der Sesselbahn nach Nesselwängle.
|
Gehzeit ca. 4 1/2 Std.
|
leicht
mittel
schwer |
Zeitangaben sind reine Gehzeiten. Bei der Bestimmung der
Wanderungsdauer berücksichtigen Sie bitte die Hinweise
hier
|
 |
 |
 |
 |
Blick ins Tannheimer Tal |
Vilsalpsee |
Gipfelkreuz Neunerköpfle |
Rundweg im Winter |
|
|