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Wandern im ChiemgauDas Chiemgau wird begrenzt durch eine Linie von Rosenheim über Chiemsee - Traunstein bis Bad Reichenhall, in Österreich Lofer - Strubache - Waidring - Erpfendorf - Kössener Ache bis Kössen - Weißenbach - Walchsee - Durchholzen - Jennbach - Inn bis zurück nach Rosenheim.Die Eiszeit hat vor etwa 15.000 Jahren das Chiemgau als Voralpen- und Moränenlandschaft geprägt und eine hügelige Landschaft mit zahlreichen Wiesen-, Wald- und Moorflächen sowie etliche Seen geschaffen, darunter Bayerns größten: den Chiemsee. Die Wasserfläche des Chiemsees beträgt über 80 Quadratkilometer. Für eine Umrundung muss man eine Strecke von 70km bewältigen. Etwas weniger bekannt, weil etwas abseits gelegen, ist vielleicht der wärmste See Oberbayerns: der Waginger See. Das Wasser des rund 9 Quadratkilometer großen Sees und seines kleinen Bruders, den Tachinger See wird im Sommer bis zu 27 Grad Celsius warm. Beide Seen hängen zusammen und werden nur durch eine Einschnürung voneinander getrennt. Die Chiemgauer Berge sind eine kulturlandschaft, die im Wesentlichen durch Wälder und Hochalmen geprägt ist. Nur über einer Höhe von etwa 1.600 m und an steilen Nord- und Westhängen dominieren Fels und Schutt aus Kalkstein. Die höchsten Erhebungen im Chiemgau erreichen fast 2000 m. Die bekanntesten Gipfel und gleichzeitig schönen Aussichtsberge sind Hochgern, Hochfelln, Rauschberg, Geigelstein oder die Kampenwand. Die fast 100 Almen- und Berggasthöfe in dieser Region sind beliebte Ziele bei den Wanderern.
![]() Quellenangabe: © Bundesamt für Kartografie und Geodäsie, Frankfurt am Main, 2009 Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichkeitmachung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.
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Fotos©: berge-und-viel-meer.de
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