Checkliste für Bergwanderungen
- Bergwander- oder Treckingschuhe mit griffigem Profil
- Rucksack - idealerweise mit Verstauungsmöglichkeit für Teleskopstöcke
- Der Gebrauch von Teleskopwanderstöcken entlastet die Kniegelenke,
insbesondere bei den Abstiegen. Außerdem werden zusätzliche Muskelpartien
in den Armen und Oberkörper aktiviert.
- Wanderkarte, Wanderführer
- Handy (für Notfälle)
- Taschenlampe
- Trillerpfeife (für Notfälle)
- Wäsche zum Wechseln
(bewährt hat sich auch Funktionsunterwäsche,
da sie schnell trocknet
- Regenschutz, Pulli/Pullover
- Sonnenschutzcreme
- Erste Hilfe Päckchen
- Getränke (mind. 1l pro Person)
- Brotzeit (auch dann, wenn die Einkehr in einer
Hütte auf dem Programm steht)
Wanderungsdauer
Natürlich gibt es sehr unterschiedliche Geschwindigkeiten, mit denen Wanderer unterwegs sind.
In der Regel kann man sich an einer Wandergeschwindigkeit von etwa 4,5 bis 5,0 km/h orientieren.
Nicht vergessen sollte man bei der Planung die Faktoren, die eine Wanderung verlangsamen?
- Aussichten. Planen Sie pro Aussicht ca. 10 Minuten extra ein.
- Rast. Für eine Rast mit einer schönen Aussicht und einer Kleinigkeit zu Essen und
zu Trinken rechnen Sie zusätzlich mit etwa 20 Minuten.
- Einkehr. Falls Sie irgendwo einkehren, dann verlängert sich die Wanderzeit
um eine 3/4 bis zu einer Stunde.
- Höhenmeter. Jeder absolvierte Höhenmeter verlängert die Wanderzeit
um 7 bis 8 Sekunden.
(d.h. bei 500 Höhenmetern muss man der Wanderzeit noch ca. eine Stunde zuschlagen.)
Hieraus lässt sich nun folgende Formel erstellen:
Strecke (km) / Wandergeschwindigkeit (km/h)
+ Anzahl Aussicht * 0,17 (h)
+ Anzahl Rast * 0,33 (h)
+ Anzahl Einkehren * 1,00 (h)
+ Höhenmeter * 0,002 (h)
= Gesamtzeit der Wanderung in Stunden (h)
Weitere Praktische Hinweise
Die Mobilfunknetze sind mittlerweile zwar sehr gut ausgebaut, falls man sich jedoch
trotzdem mal in einem "Funkschatten" befindet ist für den Notfall ist die Kenntnis
des Alpinen Notsignals enorm wichtig:
- Innerhalb einer Minute wird sechsmal in regelmäßigen Abständen
ein akustisches Zeichen (Rufen, Pfeifen) oder ein optisches (sichtbares)
Signal (z.B Blinken mit der Taschenlampe) abgegeben, bis eine Antwort erfolgt.
- Die Rettungsmannschaft antwortet mit dreimaliger Zeichen- bzw. Signalgebung
innerhalb einer Minute.
Die europäische Notrufnummer in den Alpen lautet 112.
Vor Aufbruch zur Tour sollten Sie sich über die Wetterlage informieren. Über das Internet oder
die Tourismusämter kommt man schnell an die nötigen und aktuellen Informationen.
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