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Rundtour zum TaubenseeTalort:Reit im Winkl, Ortsteil Birnbach |
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Schwierigkeit: Ausgedehnte Bergwanderung ohne ausgesetzte Stellen aber einigen steileren An- und Abstiegen. Bergschuhe sind erforderlich, Teleskopstöcke empfehlenswert. Der Abstieg zum Taubensee erfordert insbesondere bei Nässe Trittsicherheit im steilen Waldgelände. |
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Letzte Begehung: Mai 2008 |
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Aufstieg:
Vom Wanderparkplatz in Birnbach folgen wir dem Wegweiser zur
Etwa 200 m hinter der Hutzenalm gabelt sich der Weg.
Entweder nimmt man den flach verlaufenden Steig auf der rechten Seite oder den breiteren Weg zunächst abfallend und später flach verlaufend
durch die Senke auf der linken Seite. Da, wo die beiden Wege wieder zusammentreffen, beginnt der Anstieg zur
Stoibenmöseralm.
Nach etwa 80 Minuten Gesamtgehzeit auf breiten Wald- und Forstwegen werden wir durch
einen herrlichen Blick auf den Chiemsee für den anstrengenden Aufstieg belohnt. Vor uns liegt das Tal der Tiroler Ache,
eingerahmt von Kampenwand und Hochplatte auf der Linken und Hochgern auf der Rechten und im Hintergrund der Chiemsee.
Wir überqueren das Hochplateau zur bewirteten Stoibenmöseralm und laufen
weiter an einem Teich und zwei Almhütten vorbei in Richtung Westen. Ab hier folgen wir der Beschilderung zum
Bald haben wir aber den See erreicht, der nun idyllisch vor uns liegt und wir fragen uns, wieso er eigentlich Taubensee heisst, obwohl keine Taube
weit und breit zu sehen ist? Angeblich ist der Name zurückzuführen auf die Krebse, die es im See geben soll.
Die werden im hiesigen Sprachgebrauch als "Dauppn" bezeichnet.
Kurioserweise teilen sich österreich und Deutschland diesen kleinen See, die Grenze verläuft mitten durch die Wasserfläche (Grenzsteine).
Der Taubensee wird auch "Auge des Chiemgaus". Wenn es dann so sein soll, wandern wir durch den "Tränenkanal" weiter zur
Von der Taubenseehütte bietet sich ein herrlicher Ausblick auf den Wilden Kaiser, die Berchtesgardener Alpen, die Loferer Steinberge
und die Hohen Tauern. Die Hütte selber ist urig und gemütlich eingerichtet. Zur Stärkung warten auf den Wanderer die typisch
tirolerische Küche wie Knödelsuppe, Kaiserschmarrn, zünftige Brotzeiten und täglich frische, hausgemachte Kuchen.
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Abstieg:
Nach einer kurzen Rast laufen wir auf einem geschotterten Forstweg recht steil bergab Richtung An der ersten Weggabelung bei der Hirzinghütte geht es ostwärts weiter dem Wegweiser nach Reit im Winkl folgend. Wir passieren die Dichteralm und gelangen zu einem Zaun und einem verrotteten Schild, das uns daran erinnert, dass wir in österreich waren und jetzt die Landesgrenze nach Deutschland wieder erreicht haben. Nach etwa 10 Minuten treffen wir dann wieder auf den Weg zwischen Hutzen- und Stoibenmöseralm, auf dem wir morgens aufgestiegen sind. Diesem Weg folgen wir nun abwärts zur Hutzenalm und weiter zum Wanderparkplatz in Blindach, dem Ausgangspunkt der Wanderung. |
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| Fotos©: berge-und-viel-meer.de
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