| 1. Tag: Anreise nach Villach | 5. Tag: Klagenfurt - Klopeiner See (55 km) |
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| Vorbei an Schloss Ebenthal und Schloss Grafenstein zum Völkermarker Stausee. Hier gibt es dann mal eine etwas längere Steigung zum Klopeiner See. | |
| 2. Tag: Der Faaker See (ca. 50km) | 6. Tag: Klopeiner See - St. Veit an der Glan (ca. 60km) |
| Vorbei am Warmbad Villach radelt man parallel zu den Karawanken zum türkis-blauen und rundum grün eingesäumten Faaker See. Im Norden steht der berühmte Bildstock von Egg. Entlang der Drau geht es dann zurück nach Villach. | Durch die sanft hügelige Landschaft geht es nach Maria Saal. Dann noch ein bischen bergauf und wieder steil bergab zum Kärtner Herzogsstuhl. Weiter geht's zur Burg Hochosterwitz. Die Burg ist eine imposante Erscheinung auf dem 150m hohen Kalkfelsen. Von hier radelt man gemütlich bergab Richtung St. Veit. |
| 3. Tag: Rund um den Ossiacher See (ca. 50km) | 7. Tag: St. Veit - Villach (ca. 60 km) |
| Der interessanteste Ort ist wohl Ossiach mit der Stiftskirche. | Eine leichte Etappe am Ende. Man radelt entlang der Glan nach Glanegg mit Burgruine und gelangt schließlich nach Feldkirchen. Hier geht es dann auf dem aus der 2. Etappe bereits bekannten Weg im Süden des Ossiacher Sees nach Villach zum Zielort dieser Rundetappe. |
| 4. Tag: Villach - Klagenfurt (ca. 55km) | 8. Tag: Individuelle Abreise |
| Zunächst an der Drau entlang, dann
durch landwirtschaftliches Gebiet nach Velden am Wörthersee. Ab hier zwei
Varianten: Entweder auf der stark befahrenen Uferstraße direkt nach Maria
Wörth oder mit einem kurzen Anstieg über Augsdorf und Schiefling zum
Keutschacher See. Von hier gibt es eine Möglichkeit wieder bergab zum Wörthersee hinab zu fahren. Unten angekommen ein kurzes Stück zurück nach Maria Wörth. Oder man fährt weiter am Baßgeigen- und Rauschelsee entlang nach Klagenfurt. |
| Villach (501 m ü.M.) ist seit 1239/40 Stadt und entstand an der Stelle der Römersiedlungen
Bilachinum und Santicum. Die radonhaltigen Thermalquellen (Warmbad Villach)
wurden schon von den Römern und Napoleon geschätzt. 1759 erwarb die österreichische Kaiserin Maria Theresia Kärnten
mit der Stadt Villach.
Sehenswürdigkeiten: - Spätgotische Pfarrkirche St. Jakob (14.-16.Jh.) - got. Martinskirche mit roman. Bauresten - Villacher Alpenstraße Die Villacher Alpenstraße gehört übrigens neben Goldeck und Großglockner Hochalpenstraße zu den drei Bergstraßen, die man erklimmen muss, um den Titel "Dr. rad" verliehen zu bekommen. | |
| Eine bekannte Sehenswürdigkeit in Kärnten ist der Bildstock in Egg.
Im Hintergrund sind bei gutem Wetter die Karawanken zu sehen,
über deren Hauptkamm die slowenisch-österreichische Grenze verläuft.
Für uns sollten die Gipfel jedoch während der gesamten Woche in Wolken gehüllt bleiben.
Nachrichtenton: "An der Glan und an der Drau ist mit Überschwemmungen zu rechnen ..." ... welche Aussichten für unserere Radreise ... | |
Zur Kartenansicht Nachdem wir die ersten beiden Etappen haben ausfallen lassen, steht am dritten Tag die Etappe Villach-Klagenfurt auf dem Programm. Auch heute regnet es wieder - natürlich auch in Strömen. Aber es gibt keine Ausrede, wir müssen nach Klagenfurt ins nächste Hotel. Wir entscheiden uns für die kurze Variante direkt am Wörthersee entlang. Erst läuft es ganz gut, die Regentropfen perlen gut von der Regenjacke ab, so dass der Oberkörper trocken und warm bleibt. Eine unter dem Helm getragene,tief ins Gesicht gezogene Schildmütze verhindert, dass sich zu schnell Regentropfen auf der Brille ansammeln und hierdurch die Sicht beeinträchtigen. Jedoch kurz vor Maria Wörth füllen sich bei einem Platzregen endlich die Schuhe mit Wasser. | |
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Trotzdem nehmen wir uns die Zeit für eine Besichtigung der Kirche.
Die englischen Touristen werfen uns interessierte Blicke zu. Stechen wir mit den leuchtend gelben Regenjacken
auffallend aus dem nassen Grau der Umgebung hervor.
Auf dem weiteren Weg verlangen zwei Baustellen mit tiefen Schlammlöchern unser fahrerisches Geschick ab. Und, wenn das nicht schon genug gewesen wäre. Kurz vor dem Hotel pfeift dann auch noch die Luft aus dem Hinterradreifen ... den Rest des Weges (ca. 1 km) schieben wir. |
| Klagenfurt, die "Rose am Wörthersee" und Hauptstadt Kärntens ist erreicht. Nachdem der defekte Schlauch gewechselt, die Radkleidung in dem 25 Quadratmeter(!) großen Hotelzimmer zum Trocknen aufgehängt ist und die Schuhe mit ausreichend Zeitungspapier ausgestopft sind, laufen wir mit Schirmen bestückt in die Innenstadt, um unser Abendessen zu genießen. Im Restaurant Landhaushof beschert uns die Speisenkarte: Capaccho, Wiener Schnitzel mit Knoblauch und Braterdäpfeln. | |
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Zur Kartenansicht Heute Morgen ist es zwar bedeckt, aber es regnet nicht. Die Berge sind weiterhin von Wolken und Nebel umhüllt. Die Beschilderung von Pedalo ist gut zu finden und zu interpretieren und so gelangen wir schließlich an die Draubrücke am Völkermarkter Stausee, nach der mal eine längere Steigung folgt. Angekommen am Klopeiner See sind wir enttäuscht, denn hier ist im Oktober alles verlassen. | |
| Saisonende am Klopeiner See.
Trotzdem gibt es einen schönen Abschluss: Das 4 Sterne Hotel Krainz hat eine exklusive aber dennoch gemütliche
Ausstattung. Das sollten Sie sich mal anschauen Hotel Krainz | |
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Obwohl es der letzte Tag für die Belegschaft ist, sind alle sehr zuvorkommend und freundlich.
Sogar das Kaminfeuer wird noch mal entfacht und wir genießen unseren Radurlaub das erste Mal in ganzen Zügen.
Zu unserer Freude stellen wir fest, dass noch eine andere Radfahrergruppe auf der selben Route unterwegs sind und hier ebenfalls gelandet sind.
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3. Etappe
Zur Kartenansicht Heute ist es bedeckt. Es regnet kaum. Wir fahren durch das ausgestorbene Klopein wieder hinab zur Draubrücke. Am Ufer liegt ein Motorboot, dass durch die Strömung irgendwo losgerissen wurde und hier gestrandet ist. Wir umfahren diverse Schotterwege, die auf der Standardroute liegen, und erreichen nach 30 km die Wehrkirche Maria Saal. | |
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Im 8. Jahrhundert wurde hier eine der ersten Kirchen in der Region Kärntens errichtet.
In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Marienkirche zur Festung ausgebaut,
um die Bauern bei den Einfällen der Türken in Kärnten zu schützen. Nach einem Brand wurde sie in den Jahren 1670 bis 1674 wieder aufgebaut,
und 1687 wurde aus zurückgelassenen Kanonen der Türken eine 6.600 kg schwere Glocke gegossen.
Sie ist die größte Glocke Kärntens.
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| Nach der Besichtigung von Maria Saal geht's nach einer kurzen Steigung abwärts ins Zollfeld. Wir gönnen uns einen schnellen Blick auf den durch einen Stahlkäfig gesicherten Herzogstuhl und radeln weiter zur Burg Hochosterwitz, die imposant mitten auf dem Feld auf einem 150 Meter hohen Kalkfelsen steht. | |
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Das Hotel in St. Veit an der Glan liegt direkt in der Altstadt. Das erspart uns
heute einen langen Fußmarsch zum Abendessen.
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Zur Kartenansicht Heute ist es zwar wieder bedeckt, doch schaffen es hier und da ein paar Sonnenstrahlen, die mittlerweile zu Stahl gewordenen Oberschenkel zu erwärmen. Wir nehmen heute die Bundesstraße nach Feldkirchen und bolzen die Strecke runter bis zum Südufer des Ossiacher Sees. | |
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Bei einer kurzen Rast in Ossiach geniessen
wir die wenigen Sonnenstrahlen, die das Herbstlaub ein letztes Mal zum Leuchten bringen.
Der Ossiacher See (501m ü) hat eine Fläche von 10,6km² und ist bis zu 47m tief. Im Fremdenverkehrsort Ossiach, am Südufer, wurde bereits vor 1028 die ehemalige Benediktinerabtei gegründet. |
| Dann nehmen wir wieder Fahrt auf und fahren an der Drau entlang
bis zum Ziel und Ausgangsort der Rundtour: Villach.
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Zum Abschluss gibt es heute einen Schlemmerabend beim
Wirt in Judendorf/Villach.
Klick - dänn kummst eina
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2 Jahre später im Juli! |
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| Nun wird Kärnten seinem Ruf als sonnigstes Bundesland
Österreichs gerecht.
Der Bildstock in Egg am Faaker See, diesmal bei sonnigem Wetter. | |
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Der Faaker See (554m ü.M.) vor der herrlichen Kulisse der Karawanken mit den Gipfeln
Türkenkopf und Mittagskogel.
Der bis 27° warme beliebte Badesee hat eine Fläche von 2,2km² und ist bis zu 30m tief. |
| Uferpromenade in Velden am Wörther See
Der Wörther See (440m ü.M.) ist mit 18,8km² der größte See in Kärnten. |