Etappenübersicht der Standardtour:
Von Stralsund mit dem Schiff nach Hiddensee, am späten Nachmittag mit dem Schiff nach Rügen.
Übernachtung auf Wittow (z.B. in Breege) oder in Glowe.
Hier gibt es verschiedene Varianten, sehenswerte Stationen sind der Königsstuhl,
Hafen in Sassnitz
und die Strandpromenade in Binz. Bergen ist das Etappenziel.
Mit der Glewitzer Fähre verlassen Sie die Insel und fahren in die Hansestadt Greifswald.
Per Bahn nach Anslam, über den Peenestrom an der Karniner Eisenbahnbrücke
auf die Insel Usedom,
dann über Usedom-Stadt zu den Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin.
Im Norden von Bansin erhebt sich sich eine Steilküste, von der man einen herrlichen Ausblick auf
die Ostsee und die Pommersche Bucht hat. Übernachtung im Raum Karlshagen/Zinnowitz.
Der Weg zwischen Greifswald bis Anklam, kurz vor Usedom kann mit dem Zug gefahren werden. Ebenso das Stück von Greifswald nach Stralsund. Bahntickets sind im Preis inbegriffen. Wir haben uns allerdings entschieden, die gesamte Strecke mit dem Rad zu bewältigen.
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Auf der Übersichtskarte (Quelle: Reiseprospekt Pedalo) ist die eigentliche Streckenführung zu sehen. |
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1. Prolog 12 km
6.30 Uhr klingelt der Wecker.
Wir müssen früh aufstehen, da wir um 8.30 Uhr am Fahrkartenschalter sein wollen.
Es klappt. Um 9.15 Uhr legt unsere Fähre ab Richtung Hiddensee.
Bei herrlichem Sonnenschein legen wir 1,5 Stunden später in Neuendorf an und radeln auf einer Buckelpiste
Richtung Norden.
Für Rennräder ist die Wegbeschaffenheit hier auf der autofreien Insel nicht geeignet. |
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Geeignetes Schuhwerk vorausgesetzt, bieten sich auf Hiddensee schöne Wandermöglichkeiten an.
Wir sind darauf eingestellt und können unsere Radschuhe gegen Trekkingsandalen tauschen.
Bis zur Abfahrt der Fähre ist ausreichend Zeit, die Insel einmal der Länge nach zu erkundschaften.
Lohnendes Ziel im Norden von Hiddensee ist der Leuchtturm Dornbusch, den man in 15 min von der Straße aus zu Fuss erreichen kann. |
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Am Hafenbecken in Vitte gönnen wir uns noch ein Matjes-Brötchen bevor es dann am späten Nachmittag mit der Fähre weiter nach Breege auf Rügen geht.
Empfehlenswertes Hotel in Breege/Rügen:
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1. Etappe 80km
Wir erweitern die Standard-Route und fahren heute eine Schleife über Kap Arkona. Der Radweg Richtung Kap Arkona erinnert mit
den zweispurigen Plattenwegen an eine Panzerstraße. Trotzdem lohnt sich diese Route, da sie einen überwältigenden Blick auf die Steilküste bietet. In Putgarten
stoßen wir direkt im Ort das erste Mal auf Kopfsteinpflaster der groben Sorte und müssen die Räder bis zum Ortsende ein paar Meter schieben. Nach einer kurzen Steigung auf asphaltierter Straße gelangen
wir dann zu den beiden Leuchttürmen am Kap.
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Wir radeln weiter über die Schaabe nach Glowe und von hier über ein paar Hügel zum Königsstuhl. Hier
stellen wir die Räder ab und laufen ein kurzes Stück zur Viktoriasicht. Ein Highlight dieser Etappe: Der Blick auf die Kreidefelsen und das smaragdgrüne Meerwasser. Im Sommer
strömen Tausende zu der Aussichtsplattform auf dem Königsstuhl (nächstes Bild). Die Ansicht von der Viktoriasicht aus finde ich persönlich aber imposanter. Zumal der
Zugang auf den Königsstuhl nur mit einer Kombikarte von 6 Euro gekoppelt mit einem Besuch des Nationalparkzentrums Königsstuhl ermöglicht wird.
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So begnügen wir uns damit, den 117 m hohen Kreidefelsen "nur" von der Seite anzuschauen. Interessant ist auch ein
Besuch des Strandes, um hier nach Bernstein zu suchen. Wir müssen aber sehen, dass wir weiterkommen, denn es liegt noch ein weiter Weg vor uns. |
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2. Etappe 60 km Heute führt uns die Strecke durch den Süden der Insel zur Glewitzer Fähre (Pendelverkehr zahlbar vor Ort). Auf einer schattigen Allee (alte, wenig befahrene Landstraße mit befahrbarem Kopfsteinpflaster) oder alternativ auf schmalen Uferwegen radelt man nach Greifswald, der Geburtsstadt von C. D. Friedrich. |
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Zu empfehlen ist das Abendessen, umgeben von "musikalischen" Antiquitäten,
im 4 Sterne Hotel
Stettiner Hof
in Neuenkirchen. |
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3. Etappe 75 km Heute erwartet uns wieder eine längere Tour mit dem Etappenziel im Seebad Heringsdorf auf Usedom. Start am frühen Morgen am Hotel Stettiner Hof in Neuenkirchen. Die Sonne scheint, Tau liegt auf den Wiesen und Wassertröpfchen zieren die reichlich vorhandenen Spinnennetze. In Wiek geht es über eine Zugbrücke, dann folgt eine ländliche Gegend mit den kleinen Dörfern Stilow, Gustebin und Konerow wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. |
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Nach 40 km erreichen wir Wolgast und fahren an der Peene über eine Zugbrücke auf die Insel Usedom. |
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In den Seebädern ist noch Ferienstimmung wie im Hochsommer. Es erwarten uns auf der nun folgenden Strecke die kaiserlichen Seebäder mit einer an Bäderarchitektur nicht zu überbietenden Pracht. Entlang der bewaldeten Steilküste immer in der Nähe kilometerlanger Sandstrände radeln wir von Seebad zu Seebad in den Südosten der Insel. |
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Das Abendessen genießen wir heute auf der Seebrücke in Heringsdorf. |
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4. Etappe 40 km
Der 5. Tag mit wolkenlosem Himmel. Was haben wir ein Glück mit dem Wetter!!!
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Von Ahlbeck aus geht es zurück Richtung Karlshagen, größtenteils auf dem Radweg parallel zur B111. Radler
mit geländetauglichen Rädern können den schöneren Radweg durch den Wald direkt an der Küste entlang nehmen. |
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5. Etappe 84 km
Auf dem Rückweg nach Stralsund sind 25 km Kopfsteinpflaster auf der alten Bundesstraße zu meistern.
Die parallel verlaufende B96 darf von Radfahrern nicht befahren werden.
Resumé: 351 unvergessliche km bei dem schönsten Spätsommerwetter, das man sich vorstellen kann. |